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Is This The World We Created?

Is This The World We Created?             

Is This The World We Created?

Der Titel des Programms ist inspiriert vom Song Is This the World We Created...? der Rockband Queen. Das Konzert verbindet verschiedene Musikgenres – Pop, Gospel, moderne Chormusik und afrikanische Lieder – zu einer gemeinsamen Botschaft für unsere Zeit.

Wir leben in einer Welt, die von Konflikten, Kriegen und globalen Unsicherheiten geprägt ist. Wie können wir dennoch bewusst leben, Verantwortung für unsere Mitmenschen, die Natur und die Zukunft übernehmen, uns selbst treu bleiben und anderen Kulturen mit Respekt begegnen?

Die ausgewählten Lieder laden zur Reflexion ein, wecken Empathie und schenken zugleich Hoffnung.

Ide weré weré – Traditionell (Yoruba, Nigeria)

Ein Lied zu Ehren von Ochún, der Yoruba-Göttin des Glücks, der Liebe und der Fruchtbarkeit.

Wayoyo – Black Voices, Arr.: Y. M. Barnwell
Album Women in (E)Motion

„Wir gehen unseren Weg. Der Himmel allein weiß, wohin er führt, doch wir wissen, dass wir ankommen werden. Der Weg wird schwer sein, schlammig und beschwerlich – aber wir werden unser Ziel erreichen.“
Ein Lied über Vertrauen, Hoffnung und Beharrlichkeit.

Ibike – Traditionell (Kalabari, Nigeria) / Oyibosiya Eberewariye
Arr.: Derrick Esezobo – Solo: Myriam Richter-Will

„Wir verehren den König aller Könige. Er ist mächtig und stark. Er herrscht über alles. Lobpreis sei ihm in Ewigkeit.“
Ein kraftvoller Lobgesang voller Zuversicht und Glaubensstärke.

Xangô (2008) – Jean Kleeb
Aus dem Klavierzyklus Southway

In der Yoruba-Tradition ist Xangô die Gottheit des Donners, des Feuers und der Gerechtigkeit. Das Klavierstück greift diese kraftvollen und elementaren Bilder musikalisch auf.

Imagine – John Lennon / A Perfect Circle (2004)
Album: eMoTIVe der US-amerikanische Band Rockband „A Perfect Circle“
Solo: Myriam Richter-Will

Diese düstere Neuinterpretation des weltberühmten Songs wirkt wie ein kritischer Kommentar zu den politischen und gesellschaftlichen Spannungen unserer Zeit.

The Logical Song (1979) – Supertramp
Arr.: Jean Kleeb

Das Lied thematisiert das Erwachsenwerden, den Verlust von Individualität und Unschuld sowie die Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Who am I?“

True Colors (1986) – Billy Steinberg / Cyndi Lauper
Arr.: Matthew Brown

Ein Lied über Selbstakzeptanz, Ehrlichkeit und Mitgefühl. Es ermutigt dazu, das eigene wahre Wesen zu zeigen und sich nicht zu verstellen.

Is This The World We Created (1984) – Freddie Mercury / Brian May (Queen)
Album The Works – Arr.: Stephan Görg

Das Lied thematisiert Armut, Hunger und soziale Ungerechtigkeit. Es erinnert daran, dass die Menschheit Verantwortung für die Welt trägt, die sie geschaffen hat.

Baum des Fluches und des Segens (2025) – Jean Kleeb
Aus der Kantate Terra Est
Text: 5. Mose 28,2 / Micha 7,13

„Wenn du auf die Stimme deines Gottes hörst, wird der Ertrag deines Ackers gesegnet sein. Wenn wir jedoch nicht hören, wird die Erde zur Wildnis – als Frucht unserer Taten.“

Cantate Domino (1990) – Vytautas Miškinis (Litauen)

„Singet dem Herrn ein neues Lied, singet dem Herrn, alle Welt. Singet dem Herrn und lobet seinen Namen, verkündet Tag für Tag sein Heil.“
Ein festlicher und klangvoller Lobgesang.

Yehuin (2008) – Jean Kleeb
Aus dem Klavierzyklus Southway

Ein musikalisches Naturklangbild des Sees Yehuin im Feuerland nahe der Südspitze Südamerikas. Die Komposition verbindet Klavierklänge und Gesang zu einer atmosphärischen Landschaft.

Colors Of The Wind (1995) – Alan Menken / Stephen Schwartz
Aus dem Film Pocahontas

Das Lied ruft zu Respekt gegenüber der Natur und zu kultureller Offenheit auf.
Es hinterfragt die Vorstellung, der Mensch könne die Welt beherrschen, und würdigt die Verbundenheit allen Lebens.

Fields Of Gold (1993) – Sting
Arr.: Roger Emerson

Ein Lied über Liebe, Erinnerung und Vergänglichkeit. Die goldenen Felder werden zum Symbol für kostbare Augenblicke, Naturverbundenheit und Frieden.

 What A Wonderful World (1967) – George David Weiss / Bob Thiele
Arr.: Norbert Hanf – Solo: Martin Schneider-Ufkes

Ein zeitloses Lied über die Schönheit der Welt und die kleinen Wunder des Alltags.

We Sow The Seeds Of Hope (2025) – Jean Kleeb
Aus der Kantate Terra Est
Text: Mercy Amba Oduyoye (Ghana), nach dem Gedicht Biribi Wo Soro

„Wir säen die Saat der Hoffnung – wir erwarten eine Ernte der Liebe.
Wir säen die Saat der Gerechtigkeit – wir erwarten eine Ernte des Friedens.
Wir säen die Saat des Mitgefühls – wir erwarten eine Ernte der Solidarität.
Gott, lass es regnen auf unsere Bemühungen.
Der Regen, der verwandelt, kommt von dir.
Wir wissen, dass es etwas im Himmel gibt.
Gott, lass es unsere Hände erreichen.“

Ein hoffnungsvoller Abschluss, der Gerechtigkeit, Mitgefühl und Verantwortung miteinander
verbindet und den Blick auf eine friedlichere Zukunft richtet.

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Vorschau:

Terra Est - Protecting Earth - What are we waiting for? – J. Kleeb
Chor und Ensemble Terra Est
für Solisten, Sprecher, Flöte, Gitarre, Chor und Band
Lutherkirche Köln Südstadt 
Fr, 03.07.26  19 h  

Luther! Ein Weltmusik Oratorium - J. Kleeb
Kammerchor Joy of Life & Kammerchor Jubilate

Sa, 05.09.26 - 18 h - Stadtkirche Bad Arolsen
So, 06.09.26 - 17 h - Klosterkirche Haydau

Adventskonzert
Chor Joy of Life
So, 13.12.26 – 18 h -
Lutherische Pfarrkirche St. Marien, Marburg

Canto General – Mikis Theodorakis
Chor Joy of Life & Kantorei Bad Arolsen

Oratorium für Solisten, Chor, 2 Klaviere, Schlagzeug, Flöten Gitarren und Bass
Sa, 24.04.27 – Lutherische Pfarrkirche St. Marien, Marburg
So, 25.04.27 – Stadtkirche Bad Arolsen

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